{"id":930,"date":"2023-09-14T16:00:00","date_gmt":"2023-09-14T14:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/achso-ein-schwarzes-schaf.de\/?p=930"},"modified":"2024-07-06T05:29:46","modified_gmt":"2024-07-06T03:29:46","slug":"der-workaholic-ein-auslaufmodell","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/timotheekavi.com\/achso-ein-schwarzes-schaf\/2023\/09\/14\/der-workaholic-ein-auslaufmodell\/","title":{"rendered":"Der Workaholic &#8211; ein Auslaufmodell?"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Wohl eher nein. Denn sie begegnen einem \u00f6fter. Zu oft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch um sie zu enttarnen, ist Beobachtungsgabe und Selbstgewissheit vonn\u00f6ten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Workaholics verstecken sich. Gern hinter der Fassade des Entrepreneurs. Des erfolgreichen Managers. Desjenigen, der Tatkraft und Durchhaltewillen repr\u00e4sentiert. Und damit vielen als Vorbild dient. Insbesondere dann, wenn von wirtschaftlichem Erfolg gekr\u00f6nt. Das Ansehen verleiht. Bestenfalls Ruhm.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und daf\u00fcr sind eine Vielzahl von Menschen bereit, uns\u00e4gliche M\u00fchen und auch viel Verdruss in Kauf zu nehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um ihrem Ziel nahezukommen, sind sie gar nicht so selten sogar dazu bereit, k\u00f6rperliche Warnsignale zu ignorieren, seelische Komplikationen hinzunehmen. Als auch die Belastung von famili\u00e4ren Bindungen zu riskieren und Freundschaften aufs Spiel zu setzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als Vorgesetzte sind sie f\u00fcr Mitarbeiter oft mehr als anstrengend.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.ostjob.ch\/ratgeber\/artikel\/303\/workaholic-stress-vermeiden\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.ostjob.ch\/ratgeber\/artikel\/303\/workaholic-stress-vermeiden<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Ma\u00dfst\u00e4be, die sie setzen, erzeugen Stress und f\u00fchren nicht selten zu Abwehrverhalten ihres Personals. Besonders dann, wenn die Anspr\u00fcche steigen. Die Arbeitsleistung nie ausreicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wohl dem, der dabei scheitert. &#8211; Das Scheitern als Chance. Als Chance, sich wieder zu sp\u00fcren. Die M\u00f6glichkeit, sich die Frage nach dem wahren Sinn des Daseins zu stellen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um zu dieser Erkenntnis zu gelangen, waren bei mir Jahre vonn\u00f6ten. Doch diese, im Nachhinein gesehen harte Jahre, haben mir geholfen &#8211; viel Zeit ist seitdem vergangen &#8211; der zu werden, der ich heute bin.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vor allem ein nach Sinn Suchender. Ein Beobachter. Ein vom Wunsch nach Weltverbesserung Beseelter. Dabei m\u00f6glichst selbstkritisch und reflektierend. Trotzdem s\u00fcndig und leider fehlerhaft. Und zu oft ungeduldig. Bin halt Mensch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und, dar\u00fcber habe ich inzwischen Gewissheit, auch noch so gro\u00dfe spirituelle Bem\u00fchungen werden mich nicht, zu einem Heiligen machen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was nicht hei\u00dft, dass ich spirituelles Streben als \u00fcberfl\u00fcssig erachte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gott bewahre.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es liefert Erkenntnisse. Schenkt Ausgeglichenheit. Ungest\u00f6rten Schlaf. Und bildet, durch die trainierte Achtsamkeit, ein Gegengewicht zum viel zu oft schn\u00f6den kr\u00e4ftezehrenden Alltag. Allzu h\u00e4ufig angef\u00fcllt mit kleinen K\u00e4mpfen und oft nervigen Handlungsmustern, die einem der Unterhalt der eigenen Existenz abfordern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gern w\u00fcsste ich, wie heiliggesprochene Menschen, dieses ihnen posthum verliehene Attribut, wenn sie es denn k\u00f6nnten, kommentieren w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein wenig Einblick in die Thematik hat mir die Autobiographie von Mahatma Gandhi geliefert. Der ja schon zu Lebzeiten als Lichtgestalt gesehen wurde und den Ehrentitel \u201cMahatma\u201c (gro\u00dfe Seele) eher kritisch be\u00e4ugte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist der Blick von au\u00dfen, der dar\u00fcber befindet. Innerlich mag das Geschehen ganz anders wahrgenommen werden.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hatte der Heiliggesprochene keine Selbstzweifel? Kein Bedauern \u00fcber das ein oder andere unbedacht ge\u00e4u\u00dferte Wort?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und um nun wieder die Kurve zum Workaholic zu bekommen. Zweifelt der nie an seinen Worten und Taten? Empfindet gegebenenfalls gar Bedauern?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vermutlich schon. Nur darf das nicht \u00fcberm\u00e4chtig werden. Dann droht der Fall aus der Rolle. Die nackte Wahrheit w\u00fcrde offensichtlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer kennt ihn nicht &#8211; wenn nicht pers\u00f6nlich, dann sicherlich aus Filmen &#8211; den Alkoholiker oder Drogens\u00fcchtigen, der Reue zeigt und schw\u00f6rt von seiner Sucht zu lassen. Aber nicht jetzt. &#8211; Morgen. Ganz sicher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und, trotz des oft sch\u00f6nen Scheins, er t\u00e4uscht. Der Workaholic ist ein S\u00fcchtiger.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/karrierebibel.de\/workaholic\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/karrierebibel.de\/workaholic\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/28575\/arbeitssucht-massenphaenomen-oder-psychoexotik\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.bpb.de\/shop\/zeitschriften\/apuz\/28575\/arbeitssucht-massenphaenomen-oder-psychoexotik\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Thema auch:<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-achso-ein-schwarzes-schaf wp-block-embed-achso-ein-schwarzes-schaf\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"DSWmCrvBLF\"><a href=\"https:\/\/timotheekavi.com\/achso-ein-schwarzes-schaf\/2022\/03\/31\/saft-mehr-saft-bitte\/\">Saft &#8211; mehr Saft bitte<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eSaft \u2013 mehr Saft bitte\u201c \u2013 achso - ein schwarzes Schaf\" src=\"https:\/\/timotheekavi.com\/achso-ein-schwarzes-schaf\/2022\/03\/31\/saft-mehr-saft-bitte\/embed\/#?secret=tL7CxcMpCI#?secret=DSWmCrvBLF\" data-secret=\"DSWmCrvBLF\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die sichtbar positive Fassade des Workaholics (Wohlstand, pers\u00f6nliches Ansehen, ein von Kraft strotzendes Auftreten) wird gern akzeptiert. Unkritisch, weil ein Gro\u00dfteil der B\u00fcrgerschaft, tief im Kern, selbst s\u00fcchtig ist. S\u00fcchtig nach Geld. Nach der Verlockung, die es bietet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mehr, immer mehr, lautet das Mantra. Genug ist nie genug.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-achso-ein-schwarzes-schaf wp-block-embed-achso-ein-schwarzes-schaf\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"v8IOM6M9KB\"><a href=\"https:\/\/timotheekavi.com\/achso-ein-schwarzes-schaf\/2022\/11\/24\/widerlich\/\">Widerlich<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eWiderlich\u201c \u2013 achso - ein schwarzes Schaf\" src=\"https:\/\/timotheekavi.com\/achso-ein-schwarzes-schaf\/2022\/11\/24\/widerlich\/embed\/#?secret=ud8AeZKT3C#?secret=v8IOM6M9KB\" data-secret=\"v8IOM6M9KB\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wohin das f\u00fchrt? &#8211; Zu Ellbogenmentalit\u00e4t und mangelnder Empathie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer sich dar\u00fcber beklagt, dem sollte bewusst sein, dass er durch die Anerkennung und Nutzung des Zinsgeldes, Teil daran hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurzum: wer ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tun Sie es? Nat\u00fcrlich nicht. Sie nehmen den Irrsinn hin. Unwidersprochen. Haben damit nat\u00fcrlich Mitschuld. So wie wir beinah alle.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es sind die \u00e4u\u00dferen Strukturen, die uns Menschen fesseln. Uns zunehmend in die Sucht treiben. Die Sucht als Ablassventil. Deren kurzes \u201eHigh\u201c als Ausgleich dient. F\u00fcr mangelnde Zuwendung, Anerkennung und R\u00fccksichtnahme. Um nur einige Kernpunkte zu nennen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/gesundheit\/2013-08\/sucht-drogen-medikamente-therapie?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.startpage.com%2F\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.zeit.de\/wissen\/gesundheit\/2013-08\/sucht-drogen-medikamente-therapie?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.startpage.com%2F<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u201eVier Millionen Deutsche sind abh\u00e4ngig\u201c, so lautet der erste Satz des Artikels.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine Untertreibung sondergleichen. Noch dazu ein Stigma f\u00fcr Betroffene, die sich nicht hinter einer gesellschaftlich akzeptierten Sucht verstecken k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer weiterhin meint, der S\u00fcchtige trage selbst die Verantwortung an seiner Sucht, verkennt die gesellschaftliche Tragweite.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00fcrde in der Menschheit das Bewusstsein &#8211; das sich dessen bewusst sein &#8211; einer Suchtgesellschaft anzugeh\u00f6ren und somit das Eingest\u00e4ndnis s\u00fcchtig zu sein, um sich greifen, vieles von dem, was uns Menschen allt\u00e4glich so sauer aufst\u00f6\u00dft, uns in die Abh\u00e4ngigkeit von S\u00fcchten treibt, w\u00e4re z\u00fcgig perdu.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht selbstzerst\u00f6rerische Anpassung, sondern Widerstand w\u00e4re dann an der Tagesordnung. Ein dauerhaftes Mitmachen im Suchtgeschehen kaum mehr m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Verst\u00e4ndnis von der Verbundenheit aller Menschen k\u00f6nnte wachsen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00f6nnte Heilung in Gang setzen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wovon alle Lebewesen, als auch \u201eMutter Natur\u201c profitieren k\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">K\u00f6nnte. K\u00f6nnte. K\u00f6nnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frage lautet: wird das stattfinden?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da treiben mich doch geh\u00f6rige Zweifel um. S\u00fcchte sind hartn\u00e4ckig. Haben die Tendenz zu bleiben. Sind wandlungsf\u00e4hig. Wird eine Suchtform aufgegeben, ploppt gern, wie von selbst, eine andere auf. Suchtverschiebung genannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Jeder S\u00fcchtige, der sich an die Heilung wagte, wird das best\u00e4tigen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Abkehr von der Zigarette, dem Nikotin und schon taucht wieder klammheimlich eine neue Abh\u00e4ngigkeit auf. Bei vielen ist es dann der Griff zur Schokolade oder anderen S\u00fc\u00dfstoffen. Zuckersucht ante portas.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch es kann auch jegliche andere Form annehmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wenn dieser Prozess verstanden ist, wird klar, dass Suchtverhalten viel komplexer ist, als viele Suchttherapeuten meinen. Und weniger mit mangelnder Einsicht, als mit der s\u00fcchtigen Gesellschaft, in denen der Mensch lebt, zu tun hat.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcberspitzt gesagt: der S\u00fcchtige als Hinweisgeber gesellschaftlicher Notst\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch das darf nicht sein. Stellt zu vieles infrage. Also werden S\u00fcchtige \u00fcberall auf der Welt, bis zu einem gewissen Ma\u00dfe, gesellschaftlich toleriert. Des vermeintlichen Zusammenhaltens der Gesellschaft willen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Kleinen zeigt sich das schon in der Familie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ein \u201eSpiels\u00fcchtiger\u201c Papa \u2013 und die ganze Familie leidet mit. Nach au\u00dfen hin wird von allen Familienmitgliedern mit allen Mitteln versucht, den sch\u00f6nen Schein aufrechtzuerhalten. Die Sucht wird tabuisiert. Dar\u00fcber wird nicht gesprochen.<br>Erst wenn die Fassade br\u00f6ckelt und das wahre Ausma\u00df der Zerst\u00f6rung sichtbar wird, l\u00e4sst sich die Wahrheit nicht mehr verbergen. Scham und Wut brechen sich Bahn.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4nderung wird dann m\u00f6glich. Doch viel zu oft bricht stattdessen das ganze sorgsam errichtete L\u00fcgengeb\u00e4ude zusammen und hinterl\u00e4sst traumatisierte Beteiligte, die sich oft nichts mehr zu sagen haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da hat die zerst\u00f6rerische Kraft der S\u00fcchte ganze Arbeit geleistet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und was im Kleinen geschieht, l\u00e4sst sich auch fast ohne Einschr\u00e4nkung auf gr\u00f6\u00dfere Strukturen \u00fcbertragen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weshalb s\u00fcchtige Gesellschaften, die sich, warum auch immer, der Wahrheit stellen m\u00fcssen, in ihrem Bestand ebenso gef\u00e4hrdet sind, wie die kleine Familie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wohl eher nein. Denn sie begegnen einem \u00f6fter. Zu oft. Doch um sie zu enttarnen, ist Beobachtungsgabe und Selbstgewissheit vonn\u00f6ten. Workaholics verstecken sich. Gern hinter der Fassade des Entrepreneurs. Des erfolgreichen Managers. 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