{"id":712,"date":"2022-11-24T16:00:00","date_gmt":"2022-11-24T15:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/achso-ein-schwarzes-schaf.de\/?p=712"},"modified":"2024-07-06T05:29:47","modified_gmt":"2024-07-06T03:29:47","slug":"widerlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/timotheekavi.com\/achso-ein-schwarzes-schaf\/2022\/11\/24\/widerlich\/","title":{"rendered":"Widerlich"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Mehr, mehr, mehr. Das ist der Standardruf der \u00d6konomen. Die sich mehr Umsatz, mehr Einkommen, mehr Ertrag w\u00fcnschen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deren Ruf ist die Folge des derzeitigen Geldsystems. Denn es ben\u00f6tigt, zur Erhaltung, st\u00e4ndiges Wachstum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und den Einsatz von fossilen Energien. Den Abbau von Rohstoffen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurzgefasst: den Raubbau an der Natur.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Aus der Ferne sehen Satellitenbilder von Rohstoffabbaustellen aus wie entartete Hautzellen. Nicht umsonst hat die katholische Kirche das Zinsnehmen, mit dem lateinischen Begriff Usura, Wucher, belegt. So wird die Analogie noch deutlicher.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.derstandard.de\/story\/2000092602748\/satellitenbilder-dokumentieren-ausbeutung-der-erde\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.derstandard.de\/story\/2000092602748\/satellitenbilder-dokumentieren-ausbeutung-der-erde<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun denn. Geld gab es doch schon vor dem Problem des Klimawandels.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja, stimmt. Doch dessen Konstruktion hat in den letzten gut dreitausend Jahren, stets f\u00fcr \u00f6konomische Krisen gesorgt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wobei sie eigentlich \u00fcberschaubar waren. Eher regional verortet. Und auch die \u00f6kologischen Folgen blieben im Rahmen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbst das gro\u00dffl\u00e4chige Abholzen uralter W\u00e4lder im Mittelmeerraum, blieb begrenzt. Und es bot zumindest die M\u00f6glichkeit, der Wiedergutmachung durch Neuanpflanzungen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das ist heutzutage g\u00e4nzlich anders. Vielerorts sind die Zerst\u00f6rungen irreversibel. Und ausgerottete Tier- und Pflanzenarten sind weg. F\u00fcr immer weg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja. Das Zins fordernde Geld hat ziemlich wider\u00adliche Folgen. Und eine davon, keine geringe, ist der, der Volkswirtschaft auferlegte Zwang zum un\u00adabl\u00e4ssigen Wachs\u00adtum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ist das etwa ein Naturgesetz?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nein, nat\u00fcrlich nicht: Doch es gibt f\u00fcr dessen Existenz eine plausible Erkl\u00e4rung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn g\u00e4be es kein fort\u00adw\u00e4hrendes Wachstum, oder anders gesagt, eine allj\u00e4hrliche Steige\u00adrung der volkswirtschaftlichen Ertr\u00e4ge, Bruttoinlandsprodukt (BIP) genannt, w\u00fcrde jede \u00d6kono\u00admie, wirklich jede, die ih\u00adren Geldum\u00adlauf mit Zinsen aufrecht\u00aderh\u00e4lt, binnen weniger Jahrzehnte an ih\u00adren inne\u00adren Widerspr\u00fcchen und den haarstr\u00e4u\u00adbenden Ungerech\u00adtigkeiten zer\u00adbrechen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer es mir nicht glaubt, lese in den B\u00fcchern von Forschern, die sich mit der Wirtschaftsgeschichte befassen. In all diesen L\u00e4ndern \u00e4hnliche Entwicklungen. Inflation, Deflation. W\u00e4hrungsturbulenzen. Dann Zusammenbr\u00fcche jener Konstruktionen. Wieder und wieder. Jahrhundert um Jahrhundert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00c4u\u00dfer\u00adlich sind die Widerspr\u00fcche und Ungerechtigkeiten, einerseits an den gigan\u00adtischen Verm\u00f6gen in der Hand von Lebem\u00e4nnern und -frauen sichtbar, ande\u00adrerseits, an der Verarmung gro\u00dfer Teile der Bev\u00f6lke\u00adrung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Deshalb sticht die Wirkung des st\u00e4ndigen Wachs\u00adtums der Ertr\u00e4ge auch so positiv heraus. Die Volkswirtschaft w\u00e4chst. Und damit auch der zu verteilende Kuchen. Was die Zahlung der Zinsen erleichtert und die wirtschaft\u00adlichen Pro\u00adbleme abschw\u00e4cht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings gilt das immer nur vorl\u00e4ufig. Denn durch die noch schneller ansteigenden Verm\u00f6gen, die ihrer H\u00f6he wegen, schlicht nicht mehr konsumiert werden k\u00f6nnen (was sollen Milliard\u00e4re, die bereits alles mehr als im \u00dcberfluss besitzen, denn noch kaufen) steigen im fol\u00adgenden Jahr auch die Zinsforderun\u00adgen an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sollen also auf Dauer nicht ganze Be\u00adv\u00f6lkerungsgruppen verarmen, bleibt als Ausweg nur der unabl\u00e4ssige Zwang zum Wachstum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch es zeigte sich, nie war die Wachstumsrate hoch genug. Nie reichte es aus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zum Thema Wachstum hat der Sender \u201earte\u201c, k\u00fcrzlich einen wirklich sehenswerten Film gezeigt. Dass sich die Macher um die L\u00f6sung des Problems herumdr\u00fccken \u2013 na ja, erwartet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Immerhin: Die letzten darin ge\u00e4u\u00dferten S\u00e4tze: \u201eDenn, worum geht es bei Wirtschaft eigentlich? Um steigende Zahlen? &#8211; oder um uns?\u201c, zeigen auf, dass die Autoren sich darum Gedanken gemacht haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/104840-007-A\/brauchen-wir-wirtschaftswachstum\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.arte.tv\/de\/videos\/104840-007-A\/brauchen-wir-wirtschaftswachstum\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wachstum. Boompha\u00adsen. Beide sollen am besten ewig halten; sollen niemals en\u00adden. Schrecklich dr\u00e4ut der D\u00e4mon der Rezession am Wirtschafts\u00adhimmel. Er verunsichert die Menschen. Schon, wenn sie dessen Nahen nur ahnen, agieren sie \u00e4u\u00dferst vorsichtig und legen ihr Geld lieber unters Kopfkissen, statt es auszugeben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn diejenigen, die den D\u00e4mon kennen, wissen, wenn er kommt, bringt er Erwerbslosigkeit und Ruin. Politiker, \u00d6konomen, Zentralbanker schrecken selbst vor Lug und Trug nicht zur\u00fcck. Selbst Statistiken werden manipuliert. Und \u00f6konomische Zusammenh\u00e4nge, in der \u00d6ffentlichkeit bewusst ver\u00adschleiert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was wird noch getan?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun, die Unternehmer und Manager t\u00f6nen lautstark: neue Pro\u00addukte m\u00fcssen her.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Innovatio\u00adnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Hah! Das Schlag\u00adwort \u00fcberhaupt \u2013 Innovation. Wenn es f\u00e4llt, re\u00adden ein\u00addeutig die Feti\u00adschisten des Wachstums. Deren Motto: Mehr. Mehr. Mehr. Es wurde schon erw\u00e4hnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob Kleider oder M\u00f6bel, Autos oder Fahrr\u00e4der. Egal! Alle Konsumwaren m\u00f6glichst neu und modisch. Und mit m\u00f6glichst kurzer Nutzungsdauer. Denn die Wirt\u00adschaft darf keines\u00adfalls sta\u00adgnieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sp\u00e4tes\u00adtens an die\u00adser Stelle muss der aufmerks\u00adame und kluge Zeitgenosse doch eigent\u00adlich nachfra\u00adgen. Warum sollte er die noch gu\u00adten M\u00f6\u00adbel herauswerfen? Warum den noch tragbaren Anzug, den warmen anschmiegsamen Pullover aus\u00admustern? Weshalb von der Rekla\u00adme angeprie\u00adsene Erzeugnisse kaufen, wo er sie doch bis jetzt nicht ver\u00admisst hatte?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nehmen derlei Zweifler in ges\u00e4ttigten M\u00e4rkten zu \u2013 ein Signal daf\u00fcr sind r\u00fcckl\u00e4ufig\u00ade Ver\u00adk\u00e4ufe \u2013 suchen sich die an Wachstum gewohnten Unter\u00adnehmer, wenn m\u00f6glich, neue Absatz\u00adm\u00e4rkte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Gern in an\u00adderen W\u00e4hrungs\u00adgebieten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bei Erfolg rufen sie dann: Hurra! Und f\u00fcr sie geht alles weiter. Wie gehabt. Alle einheimischen Skeptiker lassen sie mit die\u00adsem Schritt weit hinter sich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine ihrer Devisen lautet: Wachstum \u00fcber al\u00adles!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eine andere: Nie mit dem Gegenw\u00e4rtigen zufrieden sein!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">An\u00adhalten und nachdenken, wie es einige Kritiker verlangen, halten sie f\u00fcr un\u00adsinnigen Luxus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unabl\u00e4ssig ersinnen sie f\u00fcr ihre Fir\u00admen neue Waren und Dienstleistungen und fordern von ihrer Gier an\u00adgefeuert, von der Politik die Beseitigung von Handelsbeschr\u00e4nkungen. Denen dann umgehend die Forderung nach Erweite\u00adrung der Handels\u00adwege folg\u00adt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Ergebnis: Neue Schiffe werden auf Stapel ge\u00adlegt; neue Fabriken werden gebaut.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Bodensch\u00e4tze geraten dabei in den Fokus der Anbeter des unabl\u00e4ssigen Wachstums. Verseuchte Fl\u00fcsse, abgeholzte W\u00e4lder und klaf\u00adfende Wunden in der Natur sind sichtbare Folge. Die Liste der Zerst\u00f6rungen, die der Ruf nach Wachstum be\u00adgleitet, l\u00e4sst sich fast end\u00adlos weiterf\u00fchren. Und im Hin\u00adtergrund &#8211; ent\u00adschuldigen sie die Pole\u00admik, doch sie ist durchaus angebracht &#8211; immer der drohende Klageruf der \u00d6konomen: Wehe, wenn wir weniger arbeiten als im vorigen Jahr. Und damit weniger sich selbst, als die wirklich Arbeitenden meinen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/taz.de\/Klimapolitik-und-Oekonomie\/!5640956\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/taz.de\/Klimapolitik-und-Oekonomie\/!5640956\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Frage der angeblich Kleingl\u00e4ubigen, worin der Zweck des mehr und im\u00admer mehr denn liegt, darf nicht ge\u00adstellt werden. Galt in der Phase des Auf\u00adbaus, nach dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, noch die Maxime, die Be\u00add\u00fcrfnisse des B\u00fcrgers zu befriedigen, r\u00fcckten, je weiter es Richtung Jahrtausendwende ging, mehr und mehr die Bed\u00fcrf\u00adnisse des Finanzsystems in den Vordergrund. Da dessen Anf\u00e4lligkeit f\u00fcr Krisen ebenfalls zunahm. Zinsen und Gewinnanteile der Verm\u00f6gen m\u00fcssen schlie\u00dflich bedient werden. Um jeden Preis; um jeden. Denn deren Forderungen sind sakrosankt. Unantastbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und da im Vergleich mit den Aus\u00adwirkungen von Hype\u00adrinflationen oder wirt\u00adschaftlichen De\u00adpressionen, die Folgen des Wachstums \u00fcblicherweise als das geringere \u00dcbel gilt, setzt sich diese Entwicklung in den betroffenen Gesellschaften fort. \u00dcberall.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So l\u00e4sst sich mit recht die Frage stellen, ob unser wirtschaftlicher und technischer Fortschritt, nicht vorrangig der Aufrechterhaltung des Finanzsystems dient. Und nicht, wie immer gern behauptet wird, der Verbesserung der Lebensumst\u00e4nde der B\u00fcrger?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was ist mit Fortschritten in der Medizin? Mit verbesserten Be\u00adhandlungsmethoden? Mit der Erhaltung des Lebens durch technische Unterst\u00fct\u00adzung? &#8211; erwiderte mir daraufhin ein erregter Kritiker, dessen Stimme dabei einen klingelnden, schrillen, tremolierenden Tonfall angenommen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Tja, was l\u00e4sst sich darauf antworten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fragen Sie sich selbst. Wer, wer von der Welt\u00adbev\u00f6lkerung, profitiert denn vom installierten Finanz\u00adsystem und von den intensivmedizinischen Entwicklungen, den pharmazeutischen Forschungen? Alle Men\u00adschen? Wirklich alle Menschen?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch wohl eher nicht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wo bleibt denn bei all dem, der Gerechtigkeitssinn und das Mitgef\u00fchl? Findet sich das \u00fcblicherweise bei Vorst\u00e4nden von Pharmafirmen? Oder geht es dort nicht, wie in anderen Firmen auch, vorrangig ums Geldverdienen? Kranke bringen Geld. Chronisch Erkranke noch mehr. Gesunde sind da unerw\u00fcnscht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem, Ressourcen sind beschr\u00e4nkt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00d6kologen warnen, und ich denke, mit Recht, vor weiteren Ein\u00adgriffen in die ge\u00adwachsenen \u00f6kolo\u00adgischen Struktu\u00adren. Und damit in nat\u00fcr\u00adliche Prozesse, deren Funktions\u00adweise und Zu\u00adsammenh\u00e4nge &#8211; der ein oder andere Wissenschaftler gibt es auch offen zu &#8211; nicht wirklich verstanden sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.swr.de\/swr2\/wissen\/schoepferische-oekologie-wir-sind-lebewesen-keine-objekte-sagt-philosoph-andreas-weber-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.swr.de\/swr2\/wissen\/schoepferische-oekologie-wir-sind-lebewesen-keine-objekte-sagt-philosoph-andreas-weber-100.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir f\u00fchlenden Menschen sind, genau besehen, tats\u00e4chlich Sklaven eines un\u00admenschlichen Wirtschafts\u00adsystems, das der Mehrheit der Weltbev\u00f6lkerung immer mehr fordert, aber immer weniger l\u00e4sst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und welche Wissenschaft sich in der modernen \u00d6konomie verbirgt, kann ich beim besten Willen nicht erkennen. Was ich erkenne, ist ein Schwindelunter\u00adnehmen, eine Gaunerei, jenem betr\u00fcgerischen Konstrukt Kettenbrief \u00e4h\u00adnelnd, das erst dann en\u00addet, wenn kein Nachfolger mehr ge\u00adfunden werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur die Initiatoren und Wissenden gewinnen. Die Masse der Teilnehmer verliert. Mit oft gr\u00e4ssliche\u00adren Folgen. Dar\u00adunter Hunger, Elend, Ar\u00admut, Schuldknechtschaften und, nicht zu ver\u00adgessen, Kriege.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zwar versehen die, in der \u00d6ffentlichkeit stehenden \u00d6konomen, das Sys\u00adtem stets mit dem Odium des Wissenschaftlichen, verschleiern damit aber nur den Be\u00adtrug.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Fazit: Ohne \u00c4nderung des Geldsystems, wird es keine L\u00f6sung des Wachstumszwangs, noch f\u00fcr die \u00f6kologischen Beeintr\u00e4chtigungen und auch nicht f\u00fcr die \u00f6konomischen Verwerfungen geben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur wer will das \u2013 derzeit?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun ja. Einige Wenige gibt es schon.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-achso-ein-schwarzes-schaf wp-block-embed-achso-ein-schwarzes-schaf\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"vRM4oBdGCy\"><a href=\"https:\/\/timotheekavi.com\/achso-ein-schwarzes-schaf\/2021\/03\/10\/geld-geld-geld\/\">Geld. Geld. Geld.<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eGeld. Geld. 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