{"id":658,"date":"2022-10-27T16:00:00","date_gmt":"2022-10-27T14:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/achso-ein-schwarzes-schaf.de\/?p=658"},"modified":"2024-07-06T05:29:47","modified_gmt":"2024-07-06T03:29:47","slug":"auf-ins-herz-der-finsternis","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/timotheekavi.com\/achso-ein-schwarzes-schaf\/2022\/10\/27\/auf-ins-herz-der-finsternis\/","title":{"rendered":"Auf &#8211; ins Herz der Finsternis"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Nur noch wenige Menschen sind \u00fcbrig, die sich bewusst an die Einf\u00fchrung des Dollars, als Leitw\u00e4hrung der Welt, erinnern k\u00f6nnen. Denn das ist fast 80 Jahre her. 1944 war es. Im Mount-Washington-Hotel in Bretton Woods, im Bundesstaat New Hampshire, in den USA.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mount_Washington_Hotel\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Mount_Washington_Hotel<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dort wurde das weltweite Finanzsystem, das durch zwei Weltkriege zerr\u00fcttet war, grundlegend neu geordnet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dabei gab es zwei gegens\u00e4tzliche Ans\u00e4tze. Einmal der Britische, der von John Maynard Keynes vertreten wurde, und den der USA, wof\u00fcr Harry Dexter White stand.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bretton-woods-vor-75-jahren-gruendung-der-weltbank-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.deutschlandfunk.de\/bretton-woods-vor-75-jahren-gruendung-der-weltbank-100.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die USA, die in den Jahren vor und w\u00e4hrend des 2. Weltkriegs sich mehr und mehr zum Gl\u00e4ubigerland der Welt entwickelt hatte, nutzte in Bretton Woods diese Macht, zur Durchsetzung ihres Plans. Eines ziemlich perfiden. Sehr egoistischen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einige Jahre sp\u00e4ter, im Jahr 1959 \u00e4u\u00dferte Robert Triffin, ein in Yale lehrender \u00d6konom, belgischer Herkunft, vor einem Kongress-Komitee die Ansicht, der goldgedeckte Dollar als Leitw\u00e4hrung sei nicht haltbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seine Einsch\u00e4tzung wurde in der \u00d6konomie als Triffin-Dilemma bekannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Meine Kurzdefinition dieses Dilemmas: Die Beibehaltung einer zinsfreien Kapitalquelle, durch die nicht limitierte Abgabe eigener W\u00e4hrung, (als auch die damit in Zusammenhang stehende Herausgabe von darauf lautenden Zinspapieren) sind, mit dem Anspruch einer positiven Handelsbilanz, unvereinbar.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genauer nachzulesen hier &#8211; ziemlich aktuell sogar (leider nur auf Englisch \u2013 habe im Deutschen keine wirklich gute Quelle dazu gefunden):<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.investopedia.com\/financial-edge\/1011\/how-the-triffin-dilemma-affects-currencies.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.investopedia.com\/financial-edge\/1011\/how-the-triffin-dilemma-affects-currencies.aspx<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer sich mit dem Englischen schwertut:<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.deepl.com\/translator\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.deepl.com\/<\/a><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.deepl.com\/translator\" target=\"_blank\">transla<\/a><a href=\"https:\/\/www.deepl.com\/translator\">to<\/a><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.deepl.com\/translator\" target=\"_blank\">r<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Einsch\u00e4tzung Triffins hat sich dann 1971 als richtig erwiesen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/nixon-schock-goldstandard-bretton-woods-1.5382041\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtscha<\/a><a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/nixon-schock-goldstandard-bretton-woods-1.5382041\" target=\"_blank\">f<\/a><a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/wirtschaft\/nixon-schock-goldstandard-bretton-woods-1.5382041\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">t\/nixon-schock-goldstandard-bretton-woods-1.5382041<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wobei anzumerken bleibt, dass Anfang der Siebziger des letzten Jahrhunderts zwar der goldgedeckte Dollar abgeschafft wurde, aber nicht die Funktion des Dollars als Leit-, Anlage- und Handelsw\u00e4hrung. Es gab zu dem Zeitpunkt schlicht keinen Ersatz. Die Sonderziehungsrechte des IWF waren noch zu neu. Am Markt zu wenig etabliert, um den Dollar zu ersetzen. Bezogen sich vielmehr auf ihn. So, sie als Alternative ungeeignet waren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Auch die Deutsche Mark konnte die L\u00fccke nicht f\u00fcllen. Daf\u00fcr war der deutsche Anleihemarkt nicht gro\u00df genug.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings gro\u00df genug, um als zus\u00e4tzliche Reservew\u00e4hrung zu fungieren. Eine Rolle, die lange Zeit das britische Pfund ausgef\u00fcllt hatte. Aber allein immer weniger ausf\u00fcllen konnte, da die britische Wirtschaft, in den letzten Jahrzehnten, im Wettbewerb mit anderen L\u00e4ndern, immer \u00f6fter das Nachsehen hatte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Heutzutage ist vom m\u00e4chtigen, weltumspannenden Gro\u00dfbritannien des achtzehnten Jahrhunderts, nur noch ein Schatten \u00fcbrig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So herrschte weiterhin gro\u00dfe Nachfrage nach Dollar, der die Notenbank der USA auch gern nachkam. Denn daf\u00fcr war ja, tats\u00e4chlich nur Gelddrucken n\u00f6tig. Gegenw\u00e4rtig reicht daf\u00fcr schon der sprichw\u00f6rtliche \u201eTastendruck\u201c auf dem Computer. Allerdings in beiden F\u00e4llen, immer mit der im Triffin-Dilemma genannten Nebenwirkung, der eines hohen Handelsbilanzdefizits.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer sich intensiv in die Problematik, die mit einer Leitw\u00e4hrung verbunden ist, einlesen will, dem sei der folgende Link empfohlen, der mehrere Beitr\u00e4ge dazu versammelt. Sie sind zwar, um es nett zu formulieren, Dollar freundlich, aber gleichwohl, durchaus informativ.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/inhalt\/jahr\/2018\/heft\/10\/beitrag\/der-us-dollar-als-leitwaehrung-alternativlos.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.wirtschaftsdienst.eu\/inhalt\/jahr\/2018\/heft\/10\/beitrag\/der-us-dollar-als-leitwaehrung-alternativlos.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer in den Beitr\u00e4gen gest\u00f6bert hat, wei\u00df jetzt, dass eine hohe Nachfrage nach einer W\u00e4hrung, diese teurer werden l\u00e4sst. Eine stark nachgefragte W\u00e4hrung hat allerdings den Nachteil, dass die, in einem solchen Land, f\u00fcr den Weltmarkt produzierende Industrie, einen Wettbewerbsnachteil erleidet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wir Deutschen kennen uns damit bestens aus. Eine gewisse Zeit l\u00e4sst sich der Nachteil f\u00fcr die produzierende Industrie, mit Effizienzsteigerungen, mit verbesserten Strategien kaschieren. Doch auf Dauer wandern solche Firmen notgedrungen in L\u00e4nder aus, die preiswertere Produktion erm\u00f6glichen. Was dann auf den Wechselkurs der W\u00e4hrung dr\u00fcckt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Viele ehemals in den USA produzierende Firmen, aber auch deutsche Firmen (Textilfirmen etwa), haben einen Gro\u00dfteil der Produktion in kosteng\u00fcnstigere L\u00e4nder ausgelagert. Besonders nach Fernost. China sei da hervorgehoben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun, dass die Regierung der USA bestrebt ist, dies zu \u00e4ndern, auch wegen Arbeitsplatzverlusten, ist nachvollziehbar. Aber aufgrund des Triffin-Dilemmas nicht umsetzbar. Es sei denn, sie wollen ihren Vorteil des st\u00e4ndigen Geldzuflusses, den ihnen ihr Leitw\u00e4hrungsstatus gew\u00e4hrt, verlieren.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und das wollen sie nat\u00fcrlich auch nicht. Schlie\u00dflich sichern die unentwegten Geldzufl\u00fcsse gen USA, die Position des weltweiten Hegemons und nat\u00fcrlich auch noch immer den Wohlstand der \u201eamerikanischen Mittelschicht\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht vergessen, deren Wahlstimme wird gebraucht, um mit \u201edem Spiel\u201c fortfahren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch auf diese Weise steigen die Auslandsschulden der USA. \u2013 Egal. Der Regierung der USA jedenfalls. Solange nur alles beim alten bleibt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Au\u00dferdem. Ob die USA den Gegenparteien, den \u00dcberschussl\u00e4ndern, jemals entsprechenden Gegenwert f\u00fcr deren Waren und Dienstleistungen liefern, d\u00fcrfte mehr als zweifelhaft sein.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die Entsch\u00e4digung mit Gold ist seit 1971 jedenfalls abgeschafft.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Also tut die Regierung der USA all das, was n\u00f6tig ist, um ihren Weltmachtstatus, den der Dollar ihnen verliehen hat, zu erhalten. Setzen ihn ohne Skrupel ein. Wenn n\u00f6tig, auch milit\u00e4risch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn letztlich handelt es sich bei dem Zwang zur Dollarnutzung im Handel, um Tributzahlung an die USA. Die mit einem Teil, keinem geringem, ihr Milit\u00e4r aufr\u00fcsteten und r\u00fcsten. Nur um mit dieser Macht versehen, weiterhin Tribut zu fordern. &#8211; Eigentlich absurd.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Saddam Hussein und Muammar al-Gaddafi, die so verwegen waren, ihre L\u00e4nder im Handel vom Dollar unabh\u00e4ngig machen zu wollen, haben dies mit Krieg und letztlich ihrem Leben bezahlt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht, dass sie das falsch verstehen. Die abscheulichen Taten der beiden Staatsm\u00e4nner will ich nicht guthei\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Allerdings sind sie mit solchen Taten nicht allein. Auch viele Staatsm\u00e4nner und \u201ePseudo-K\u00f6nige\u201c angeblich demokratischer Staaten haben Blut an den H\u00e4nden. Nur haben sie es immer gut verstanden, es vor dem Volk und der Welt\u00f6ffentlichkeit zu verstecken.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch zur\u00fcck zum Dollar. Wer mir die unabl\u00e4ssigen Zufl\u00fcsse an Waren und Dienstleistungen gen USA nicht glauben will, sollte sich die folgende Statistik ansehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Leistungsbilanz\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Liste_der_L\u00e4nder_nach_Leistungsbilanz<\/a> (wenn sie das der USA suchen, fangen sie am besten am Ende an.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun gut, das war im Jahr 2018. Vielleicht war dies ja ein Ausrutscher. Schauen wir mal. Im Wikipediaartikel ist im Graphen rechts, eine kumulierte Leistungsbilanz der L\u00e4nder von 1980 bis zum Jahre 2008 abgebildet. Auch hier f\u00fchrt eindeutig die USA die Negativliste.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Warum? Eine Antwort dazu im n\u00e4chsten Link.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bretton-Woods-II-Regime\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bretton-Woods-II-Regime<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kurzgefasst: Die USA finanzierten nach dem Zusammenbruch des goldgedeckten Bretton Woods Systems, einen Gutteil ihres Leistungs- und Handelsbilanzdefizit mit Geldzufl\u00fcssen (Anleihek\u00e4ufen) aus dem asiatischen Raum. Kauften mit diesem Geld dort g\u00fcnstige Waren und Dienstleistungen ein. Was zu Export\u00fcbersch\u00fcssen in diesen L\u00e4ndern f\u00fchrte. Bretton Woods 2 genannt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch auch wir Deutschen waren beteiligt &#8211; k\u00f6nnen ein Lied davon singen. Das vom jahrelangen Exportweltmeister. &#8211; Hurra?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Genaugenommen war Triffin nicht der Erste, der das Scheitern der Leitw\u00e4hrung voraussah. Maynard Keynes hatte in seinem Plan, den er in Bretton Woods zur Neuordnung des Welthandels vorstellte, die entstehenden Probleme, die der \u201eWhite Plan\u201c enthielt, schon vorausgesehen. Und zur Diskussion gestellt. Er konnte sich damals aber mit seinem Entwurf, so genial er auch war, nicht gegen den Eigens\u00fcchtigen der USA durchsetzen. Die damit Fakten schufen. Schwer ver\u00e4nderbare.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.sozialoekonomie-online.de\/archiv\/zfsoe-online-archiv-folge-160-171.html?file=files\/archiv\/archiv%20156-heute\/Z-164-165\/Thomas%20Betz%3A%20Keynes%27%20Bancor-Plan%20reloaded.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.sozialoekonomie-online.de\/archiv\/zfsoe-online-archiv-folge-160-171.html?file=files\/archiv\/archiv 156-heute\/Z-164-165\/Thomas Betz%3A Keynes&#8216; Bancor-Plan reloaded.pdf<\/a> &#8211; 13 Seiten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">W\u00e4re dieser durchdachte Plan, den Keynes vorlegte, damals umgesetzt worden, h\u00e4tte es, in den letzten Jahrzehnten, all die Probleme und Verwerfungen im weltweiten Finanzsystem, die durch Handelsungleichgewichte entstanden sind, nicht gegeben. Ebenso wenig das \u201eHegemon-Dasein\u201c der USA. Das seinen Wohlstand, bis auf den heutigen Tag, durchaus beachtlich, auf Kosten anderer L\u00e4nder sichert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So wird inzwischen in den Regierungen von immer mehr L\u00e4ndern ein Bretton Woods Plan 3 diskutiert. Auf Grundlage genau dieses Keynes-Plans. Denn viele L\u00e4nder der Erde haben, nach \u00fcblen Erfahrungen der letzten Jahrhunderte mit \u201eLeit(d)w\u00e4hrungsl\u00e4ndern\u201c, die Schnauze davon voll.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie hei\u00dft es so sch\u00f6n im letzten Satz des verlinkten Artikels: \u201eGolddeckungen von Rubel oder Yuan, sowie eine neue BRICS-W\u00e4hrung w\u00e4ren eine enorme Gefahr f\u00fcr die Vorherrschaft des Dollars und der USA.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/tkp.at\/2022\/09\/30\/brics-laender-diskutieren-die-schaffung-einer-einheitlichen-waehrung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/tkp.at\/2022\/09\/30\/brics-laender-diskutieren-die-schaffung-einer-einheitlichen-waehrung\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und besonders das Letztgenannte ist deren Problem.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Um Gro\u00dfbritannien von seinem Status als Weltmacht zu befreien, daf\u00fcr bedurfte es zweier Weltkriege. Denn eine Leitw\u00e4hrung, und das \u201eBritische Pfund\u201c war lange Zeit eine solche, kettet alle Beteiligten aneinander. Schuldner und Gl\u00e4ubiger. Und bevorzugt auch stets das Land mit Leitw\u00e4hrung. Macht es m\u00e4chtig. Was eine \u00c4nderung oder gar Losl\u00f6sung davon, auch so schwierig gestaltet.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">\u00dcblicherweise gilt: Bin ich Gl\u00e4ubiger, muss ich auf meine Forderungen nicht verzichten. Als Schuldner hingegen bin ich dem Wohlwollen des Gl\u00e4ubigers ausgeliefert. Die internationalen Gesetze und Gepflogenheiten sind da eindeutig.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geht die Regierung eines Schuldner- oder Gl\u00e4ubigerlandes tats\u00e4chlich einmal dagegen an, sch\u00e4digt es sich meist selbst.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nat\u00fcrlich k\u00f6nnte China, mit ihrem immens angewachsenen Anleiheportfolio an amerikanischen Anleihepapieren, die USA durch deren Verk\u00e4ufe in arge N\u00f6te bringen. Allerdings auch sich selbst. Denn eine derart hohe Handelspostion, lie\u00dfe sich, wenn \u00fcberhaupt, nur l\u00e4ngerfristig und mit gro\u00dfen Abschl\u00e4gen an den Mann bringen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Verr\u00fcckte Welt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch deren Zuordnungen gab und gibt es noch mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der, nominal, mit am h\u00f6chsten verschuldete Staat der Erde, die USA, unterstanden sich nicht einmal, mit ihrer Dollarmacht, politisch und wirtschaftlich Druck auf Schuldenl\u00e4nder auszu\u00fcben. Gern mit der nur schlecht versteckten Drohung, \u00fcber die Ratingagenturen, die Zinskosten in die H\u00f6he zu treiben. Oder versch\u00e4rft in der Konsequenz, gewisse Regierungen die finanzielle, und wenn n\u00f6tig, politische Unterst\u00fctzung zu entziehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass \u00fcber die vergangenen Jahrzehnte, zur Wahrung ihrer Interessen, auch Auftragsmorde in Auftrag gegeben wurden, ist ja wahrlich kein Geheimnis mehr.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.amazon.de\/Bekenntnisse-eines-Economic-Hit-Wirtschaftsmafia\/dp\/3442159180\/ref=sr_1_1?crid=26TKJULGK6GIA&amp;keywords=bekenntnisse+eines+economic+hit+man&amp;qid=1666019459&amp;qu=eyJxc2MiOiIwLjg0IiwicXNhIjoiMC44NyIsInFzcCI6IjAuOTMifQ%3D%3D&amp;sprefix=Bekemnntnisse+eines+%2Caps%2C211&amp;sr=8-1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.amazon.de\/Bekenntnisse-eines-Economic-Hit-Wirtschaftsmafia\/dp\/3442159180\/ref=sr_1_1?crid=26TKJULGK6GIA&amp;keywords=bekenntnisse+eines+economic+hit+man&amp;qid=1666019459&amp;qu=eyJxc2MiOiIwLjg0IiwicXNhIjoiMC44NyIsInFzcCI6IjAuOTMifQ%3D%3D&amp;sprefix=Bekemnntnisse+eines+%2Caps%2C211&amp;sr=8-1<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Da haben wir sie also wieder, die unseligen Verkettungen. Und \u201eMachtspiele\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und bei all dem, was in der Welt vor sich geht, sollte immer die Regel beachtet werden: \u201eFolge dem Geld.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und das landet stets bei jenen, die viel haben. Was einfach daran liegt, dass die USA und all deren verschiedene Organisationen: Regierung, Notenbank, Finanzministerium, Pentagon, CIA und wie sie alle hei\u00dfen, prim\u00e4r daf\u00fcr eingesetzt werden, die ureigensten amerikanischen Interessen umzusetzen &#8211; was genaugenommen ja die Interessen der dortigen Superreichen sind.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wer daran noch immer zweifelt, sollte sich erneut den vorangegangen Beitrag, zu Gem\u00fcte f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-embed is-type-wp-embed is-provider-achso-ein-schwarzes-schaf wp-block-embed-achso-ein-schwarzes-schaf\"><div class=\"wp-block-embed__wrapper\">\n<blockquote class=\"wp-embedded-content\" data-secret=\"g5DSlKP3Go\"><a href=\"https:\/\/timotheekavi.com\/achso-ein-schwarzes-schaf\/2022\/10\/13\/kein-ende-in-sicht\/\">Kein Ende in Sicht<\/a><\/blockquote><iframe loading=\"lazy\" class=\"wp-embedded-content\" sandbox=\"allow-scripts\" security=\"restricted\" style=\"position: absolute; visibility: hidden;\" title=\"\u201eKein Ende in Sicht\u201c \u2013 achso - ein schwarzes Schaf\" src=\"https:\/\/timotheekavi.com\/achso-ein-schwarzes-schaf\/2022\/10\/13\/kein-ende-in-sicht\/embed\/#?secret=pR1XZh5Wtf#?secret=g5DSlKP3Go\" data-secret=\"g5DSlKP3Go\" width=\"600\" height=\"338\" frameborder=\"0\" marginwidth=\"0\" marginheight=\"0\" scrolling=\"no\"><\/iframe>\n<\/div><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und mit dem R\u00fcstzeug meines heutigen Beitrags versehen, lassen sich jetzt auch die aktuellen Ereignisse beleuchten und verstehen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Vorab ein Artikel aus der \u201eWelt\u201c von 2014, der sich bereits mit dem Thema besch\u00e4ftigt, das jetzt zunehmend Aktualit\u00e4t gewinnt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/geldanlage\/article132286208\/Der-Angriff-auf-die-Dollar-Uebermacht-verpufft.html\">https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/geldanlage\/a<\/a><a href=\"https:\/\/www.welt.de\/finanzen\/geldanlage\/article132286208\/Der-Angriff-auf-die-Dollar-Uebermacht-verpufft.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">rticle132286208\/Der-Angriff-auf-die-Dollar-Uebermacht-verpufft.html<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass die Zukunft einzelner Brics-Staaten, die im \u201eWelt-Artikel\u201c skizziert wurde, ziemlich einseitig gesehen und wenig fundiert war, l\u00e4sst sich mit einigen Jahren Abstand gut belegen. Ein wenig Recherche gen\u00fcgt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch der Artikel zeigt, wo \u201edem saturierten Westen\u201c der Schuh dr\u00fcckt. N\u00e4mlich da, wo der Kapitalismus amerikanischer Pr\u00e4gung, Zweifel weckt und Widerstand erzeugt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Selbst ehemals der USA treu ergebene Staaten, Saudi-Arabien sei stellvertretend genannt, wenden sich inzwischen von den USA ab. Die Macht des Hegemons br\u00f6ckelt. Zusehends.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ob es zum Zerfall der Dollarhegemonie kommt, wird sich zeigen. Die Weichen in diese Richtung, werden jedenfalls gestellt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/zeitpunkt.ch\/die-tage-des-dollars\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/zeitpunkt.ch\/die-tage-des-dollars<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass das nicht im Interesse der westlich orientierten, den USA h\u00f6rigen Staaten liegt, versteht sich von selbst. Schlie\u00dflich hing und h\u00e4ngt an dessen Weiterbestehen als Leitw\u00e4hrungsland &#8211; so glauben sie jedenfalls &#8211; ihr Wohlstand. Womit sich auch ihr Vasallentum erkl\u00e4rt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nur haben sie langfristig viel mehr zu verlieren, als zu gewinnen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Denn wer sagt ihnen, dass sie, w\u00e4hrend k\u00fcnftiger Auseinandersetzungen, nicht ohne jeden Skrupel, f\u00fcr das Wohl des Hegemon geopfert werden? Dass das nicht sogar bereits geschieht?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Seltsam. Dieser Gedanke, wenn er denn gedacht wird, scheint derzeit, in den meisten europ\u00e4ischen Regierungen, zur Angst-Starre zu f\u00fchren. Wie sich in deren selbstsch\u00e4digender Wirtschaftspolitik zeigt. Es ist wie bei einem Gangster, der, mitgefangen, mitgehangen, im Angesichts einer Morddrohung des Bosses, den Suizid vorzieht. &#8211; Wie heroisch.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wir Deutschen vorneweg.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was wird wohl geschehen, wenn ganz Afrika, fast ganz Lateinamerika, die Golf-Staaten, Staaten wie Pakistan, Indonesien und einige mehr, sich den Brics-Staaten und ihrem \u201eBancor-Modell\u201c anschlie\u00dfen? Wof\u00fcr einiges spricht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nun. Keynes Ideen streng befolgt und es k\u00e4me, im Handel zwischen den teilnehmenden Staaten, zu ausgeglichenen Handelsbilanzen. Und damit zur Befriedung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Inwieweit sich dessen Modell durchsetzt, wird zeigen, wie ernst es den Initiatoren damit ist, konstruktionsbedingte Vorrechte zu kappen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der \u00d6konom Michael Hudson, der ohne westliche Scheuklappen schaut, hat sich zu all dem einige Gedanken gemacht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><a href=\"https:\/\/tkp.at\/2022\/10\/07\/prof-michael-hudson-der-geooekonomische-weg-weg-von-der-neoliberalen-ordnung\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/tkp.at\/2022\/10\/07\/prof-michael-hudson-der-geooekonomische-weg-weg-von-der-neoliberalen-ordnung\/<\/a><\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Eines ist gewiss. Wenn sich die Brics-Staaten mit ihrem Ansinnen durchsetzen, d\u00fcrfte es mit der Dollar-Herrschaft bald vorbei sein. Nicht nur das, es w\u00e4re schlicht das Ende des \u201ewestlich\u201c gepr\u00e4gten Kapitalismus.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass die USA dies, mitsamt ihrer treuesten Vasallen (NATO), verhindern will, ist offensichtlich.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wie weit werden sie gehen? Ob die Regierung der USA bereit ist, daf\u00fcr alle Mittel einzusetzen? Alle? Selbst Waffengewalt?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sieht ganz danach aus. Schauen wir dazu in die Gegenwart.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Dass der, vor wenigen Monaten in der Ukraine ausgebrochen Krieg, von den USA regelrecht &#8222;begr\u00fc\u00dft&#8220; wurde, d\u00fcrfte jedem aufmerksamen Beobachter, der die Geschehnisse dort in den letzten gut acht Jahren verfolgt hat, nicht verborgen geblieben sein. Manch einer weist den USA eine geh\u00f6rige Mitschuld zu, wenn nicht gar die Inszenierung. Was wohl auch erkl\u00e4rt, warum die Anzahl, der sich beteiligenden UNO-Mitgliedsl\u00e4ndern, an den von den USA ins Spiel gebrachten Sanktionen gegen Russland, bei weitem nicht mehr die Mehrheit abbildet. Selbst einzelne NATO-Mitgliedsstaaten scheren inzwischen aus. Verlangen Ausnahmen. Und auch bezogen auf die Bev\u00f6lkerungszahl, vertreten durch ihre Regierungen ist der \u201ewestliche Block\u201c, inzwischen tats\u00e4chlich deutlich, sehr deutlich, in die Defensive geraten. Mehr noch, in eine Legitimationskrise.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Das Russland in der Ukraine der Aggressor ist. Unbestritten. Das deren Einmarsch v\u00f6lkerrechtlich mehr als bedenklich ist. Ebenso.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Doch wann hat sich die USA in der Vergangenheit mit v\u00f6lkerrechtlichen Bedenken geplagt? Wenn es ihnen opportun schien, hatten sie keinerlei Skrupel, andere V\u00f6lker zu \u00fcberfallen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Haben sie daf\u00fcr Sanktionen erlitten?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nein. &#8211; Also was ist das? Zweierlei Ma\u00dfstab?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Nicht, dass ich hier die Tragweite kriegerischen Handelns verharmlosen will; weit gefehlt. Nicht nur Angriffskriege, sondern jegliche kriegerische Auseinandersetzungen, mit all den vielen Toten, Verletzten und verst\u00fcmmelten Menschen, mit all den Traumen und Sch\u00e4den an deren Seele, all den Zerst\u00f6rungen an deren Hab und Gut, sind eines sich zivilisiert nennenden Staates, unw\u00fcrdig. Egal, wie er auch hei\u00dft. Und egal, wie sehr er sich auch im Recht glaubt. Das schlie\u00dft auch moderne psychologische Kriegsf\u00fchrung, mit ihrer Wahrheitsverdrehung, mit ein. Und auch Waffenlieferungen an Konfliktparteien.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Weder im privaten Umfeld, noch auf h\u00f6chster politischer Ebene wird der Einsatz von Gewalt und L\u00fcge, auf lange Sicht, Erfolg versprechend sein. Denn die Herzen von Menschen lassen sich damit nicht erobern. Und ohne Unterst\u00fctzung dieser Herzen ist eine Familie oder ein Gemeinwesen, auf Dauer, nicht \u00fcberlebensf\u00e4hig. Da ohne jene Unterst\u00fctzung, Zank, Zwist, Streit, Konflikte, Hader und Zerw\u00fcrfnisse, den Zusammenhalt, nach und nach aush\u00f6hlen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So die Frage bleibt: Warum nur wollen immer mehr L\u00e4nder aus den F\u00e4ngen des \u201eHegemons\u201c fliehen, der ihnen doch angeblich ein so freiheitliches Leben schenkt?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sind deren Regierungen alle Gehirngewaschen? China geblendet? Russland h\u00f6rig? Der Autokratie freundlich gesinnt? Der Demokratie gar abhold? Noch schlimmer \u2013 einfach undankbar?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wird sich das m\u00f6glicherweise ausweiten? &#8211; Was bedeutet das dann? Etwa, \u201eim Namen der Freiheit\u201c, Kriege des \u201ewestlichen Blocks\u201c &#8211; der ziemlich deckungsgleich mit NATO Mitgliedsstaaten ist &#8211; gegen die Mehrheit der V\u00f6lker?<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Was f\u00fcr ein Albtraum.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besonders wir Deutschen scheinen, wie die Geschichte zeigt, einen Hang danach zu haben, in Krisenzeiten, auf der falschen Seite Platz zu nehmen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nur noch wenige Menschen sind \u00fcbrig, die sich bewusst an die Einf\u00fchrung des Dollars, als Leitw\u00e4hrung der Welt, erinnern k\u00f6nnen. Denn das ist fast 80 Jahre her. 1944 war es. 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